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11.01.2019, 10:13 Uhr
Neujahrsempfang der Paritäten Hameln-Pyrmont am 9. Januar 2019
Erstmalig im Weserberglandzentrum (WBZ) in Hameln
"Mit Schwung ins neue Jahr", so lautete das Motto des Neujahrsempfangs der Paritäten Hameln-Pyrmont, der größte Verband seiner  Art in Niedersachsen.
Das WBZ war fast bis auf den letzten Platz besetzt. Die Gäste aus unterschiedlichen sozialen Verbänden und Vertreter aus Politik und Wirtschaft konnten sich anfangs der Rednerliste über eine tamilische Tanzgruppe in bunter Gewandung erfreuen. Ihre fernöstlichen Tänze wurde mit reichlich Beifall belohnt. Neben dem Landrat von Hameln-Pyrmont, Herrn Tjark Bartels, nahm ich an der Verantaltung als sogenannte "Key-Note-Speaker" teil.
In meiner Eigenschaft als stellvertretene Vorsitzende des Sozialausschusses im Niedersächsischen Landtag wies ich darauf hin, dass das erklärte Ziel der niedersächsischen Sozialpolitik ist, Teilhabe für alle Menschen in unserer Gesellschaft zu ermöglichen und für ein gerechtes und soziales Zusammenleben zu sorgen. Vor dem Hintergrund der Fragestellung der Paritäten "Quo Vadis Sozialpolitik?" habe ich folgendes ausgeführt:
- Die von CDU und SPD getragene Landesregierung hat im Bereich der medizinischen Versorgung, im Bereich Pflege sowie im Bereich gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung viel erreicht. Eines der zentralen Themen war dabei der Neubau und die Sanierung von Krankenhäusen.
- ein weiteres Thema im Landtag war die Digitalisierung. Diese bietet Chancen in allen möglichen Bereichen, dabei bilden auch die Gesundheitsversorgung und Pflege keine Ausnahmen. Auch wichtige Projekte wie Telemedizin und Telepflege, Ambient Assisted Living (altersgerechte Assistenzsysteme für ein gesundes, unabhängiges Leben) und Notfallmanagement (IVENA) werden wir weiter ausbauen.
- Ein weiteres großes Projekt im Jahr 2018 war die Verbesserung der Pflege. Das Land Niedersachsen bringt sich auf  Bundesebene in die "Konzerlierte Aktion Pflege" ein und wirkt in den Arbeitsgruppen zu den Themenfeldern "Personalmanagemet, Arbeitsschutz, Gesundheitsförderung"  sowie "Innovatine Versorgungsansätze"mit.

Weitere angesprochenene Themen waren der Pflegenotstand, die Patientensicherheit, das Transplantationsgesetz, die Förderung von Menschen mit Behinderung, die Armutsbekämfung sowie Fragen des Arbeitsmaktes.