Petra Joumaah MdL
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Presse
09.02.2017, 12:00 Uhr | NDZ: Benedikt Dittrich und Joachim Zieseniß
CDU-Wahlkampfauftakt: Trommeln mit Joumaah und Brüggemann
BAD MÜNDER/HESSISCH OLDENDORF. Luftballons unter der Decke, Clowns-Figuren an den Wänden:
Die Stadthalle Hessisch Oldendorf war Mittwochabend bereits für die Karnevals-Sitzung dekoriert. Die rund 200 Christdemokraten aus dem Landkreis Hameln-Pyrmont und aus Rinteln waren aber nicht zum jecken Treiben zusammengekommen.
Breites Lächeln bei Petra Joumaah (Bildmitte, von links) und ihren Gratulanten Elke Osterkamp und Heinrich Spangenberg. Die CDU-Frau geht mit viel Rückhalt in den Landtagswahlkampf. Foto: Dittrich
Basisdemokratische Wahlen standen auf der Tagesordnung der Christdemokraten im Landkreis. Zu bestimmen waren die beiden Kandidaten, mit denen die heimische CDU am 14. Januar 2018 in den Wahlkreisen 38 (Hameln/Rinteln) und 36 (Bad Pyrmont) bei der Landtagswahl antreten will. Zuvor stimmte Jens Nacke auf den Wahlkampf ein: Als Vertretung des erkrankten Björn Thümler, Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion, schritt der parlamentarische Geschäftsführer zum Rednerpult. Trotz spontanem Einsatz war Nacke gut vorbereitet und ging bereits auf Konfrontationskurs mit der aktuellen Landesregierung aus SPD und Grünen. Nacke machte Stimmung für den Spitzenkandidaten Bernd Althusmann undgegen SPD-Chef Stephan Weil. Zunächst sprach Nacke aber erst von einem von Angela Merkel erfolgreich geführten „bärenstarken Deutschland mitten in Europa.“ Durch die Unruhen rund um Europa sei der Bevölkerung derzeit aber klar geworden, „dass wir die Werte dieses starken Deutschlands nun auch verteidigen müssen“, so Nacke. Und hierfür böte die CDU in Niedersachsen das richtige Programm – mit Stärkung der inneren Sicherheit durch Aufrüstung der Polizei, konsequentem Vorgehen gegen den Islamismus und der schnellen Abschiebung von abgelehnten Asylbewerbern. Petra Joumaah aus Bad Münder, alleinige Kandidatin für den Wahlkreis 36, konnte den anschließenden Wahlen entspannt entgegensehen: Sie trat als alleinige Bewerberin an und wurde mit 98,1 Prozent gewählt (wir berichteten). In ihrer Bewerbungsrede knüpfte sie an Nackes Themen an: Die Landesregierung habe im Bereich Integration „so gut wie alles falsch gemacht, was man falsch machen kann“. Zusätzlich sprach sie von einem „Pflegenotstand“ vor allem in den ländlichen Bereichen, gegen die sie kämpfen will. Im Wahlkreis 38 traten drei Bewerber zur Abstimmung an: Die Hamelnerin Annette Werhahn, Matthias Florian Wehrung aus Rinteln und Martin Brüggemann aus Hameln/Rohrsen. Am Ende überzeugte Brüggemann in der Stichwahl gegen Wehrung: 78 von 141 Stimmen eintfielen auf den Rintelner.